Brandschutzmanagement
Ein effizientes Brandschutzmanagement unterstützt Brandschutzbeauftragte und andere Verantwortliche erheblich dabei, die Brandschutzprozesse in ihrem Unternehmen zu optimieren und bestmöglich zu überwachen. Gerade im Krisenfall bedeutet das, gut vorbereitet zu sein – auch im Sinne von Business Continuity.
Idealerweise werden Organisation, Prozesse und Entscheidungen im betrieblichen Brandschutz in bestehende Managementsysteme integriert, so dass sie sich effektiver und kostengünstiger gestalten lassen. Auf diese Weise können „Brandschutzmanager und -managerinnen” als Bindeglied zwischen der Brandschutzarbeit vor Ort und der Unternehmensleitung agieren.
Wer ist für das Brandschutzmanagement zuständig?
Der Aufbau des Brandschutzmanagements wird häufig von Brandschutzbeauftragten übernommen. Eine Schulung im Brandschutzmanagement ist deshalb eine sehr sinnvolle und beliebte Weiterbildung für Brandschutzbeauftragte.
Brandrisiko-Management
Die Folgen von Brände können sowohl Personen und Sachwerte als auch den Betriebsablauf (Stichwort Betriebsunterbrechung), die Umwelt, das öffentliche Ansehen oder den Bestand von Arbeitsplätzen betreffen. Deshalb ist es für alle Unternehmen wichtig, ausreichendes Wissen über Brände und ihre Auswirkungen sowie über die Verhinderung von Schäden und die Begrenzung ihrer Folgen zu haben.
Gefahren und Abwehrmaßnahmen sollten in wirtschaftlich angemessener Weise aufeinander abgestimmt und in Form von Grundsatzentscheidungen und Maßnahmen gemanagt werden.
Wer sollte sich mit Brandrisiko-Management beschäftigen?
Brandrisiko-Management ist typischerweise Aufgabe von Sicherheits- und Brandschutzingenieuren und -ingenieurinnen oder Personen in vergleichbaren Positionen, die sich mit den Auswirkungen beziehungsweise der Verhinderung von Bränden in ihrem Betrieb befassen. Außerdem beschäftigen sich damit Versicherungsingenieure und -ingenieurinnen sowie Personen in vergleichbaren Positionen, die Risiken identifizieren, bewerten und dementsprechend versichern.